Xanten - oder was?

 
  1. Die traditionelle Wochenendfahrt führte die Mitglieder der Tischtennisabteilung am 8. und 9. September 2007 nach Xanten am Niederrhein. So war es zumindest geplant und lange Zeit sah es auch gut aus, bis Mitte Juni die Absage des Hotels für die reservierten Zimmer eintraf und die schöne Planung über den Haufen warf. Leider war es dann nicht mehr möglich, für die 19 Teilnehmer an der Fahrt genügend Zimmer in Xanten aufzutreiben. Da es ja bekanntlich keine Probleme sondern nur Aufgaben gibt, machten sich die Organisatoren daran, ein neues Ausflugsziel zu suchen und wurden in Bad Münstereifel fündig.


  2. Dann halt Bad Münstereifel

  3. Gesagt, getan und so ging es also in das kleine aber feine Eifelstädtchen mit seinem malerischen, von zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern geprägten Stadtkern. Dass es in der Eifel aber nicht nur gemütliche, auf Kurgäste eingerichtete Städte sondern auch Spitzentechnologie auf Weltniveau zu sehen gibt, wurde den Rosbachern am Samstag Nachmittag bei einem Besuch des Radioteleskops der Max Planck Gesellschaft deutlich. Das Teleskop zählt mit seiner Antenne von 100 Metern Durchmesser zu den größten Anlagen der Welt und ist in der Lage, Signale aus einer Entfernung von ca. 7 Millionen Lichtjahren zu empfangen.
    Zurück aus der Hightech-Welt begab man sicht unter der kundigen Führung von Peter Juchem auf einen Stadtrundgang, um die Stiftskirche, das Rathaus, die Burg und die Stadttore in Augenschein zu nehmen. Dann war auch schon Zeit, sich im kleinen Brauhaus auf das Abendessen einzustimmen. Hierfür war im Printenhaus eine wunderschöne Tafel gedeckt an der letztendlich auch Peter und Paul ihren Platz fanden. Die Küche hielt was die Speisekarte versprach und der Sternekoch verwöhnte die Tischtennisspieler mit erlesenen Köstlichkeiten, wobei auch die Printen nicht fehlen durften.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück stand am Sonntag ein gemütlicher Bummel durch den Kurpark und seine Umgebung auf dem Programm bevor es dann Richtung Heimat in das 15 km entfernte Rupperath ging. Warum ausgerechnet Rupperath? So kann nur fragen, wer das kleine aber liebvoll ausgestattete Museum für Handwebstühle noch nicht kennt. Diese inzwischen fast ausgestorbene Technik wird dort nicht nur ausgestellt, sondern auch fachkundig erläutert und praktisch vorgeführt. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch ohne das handgewebte Erinnerungsstück.
    Zurück in Rosbach wurde bei einem gemeinsamen Abendessen der Teilnehmer festgestellt, dass es wieder einmal ein Erlebnis war, das keiner missen möchte, auch wenn zunächst ein anderes Ziel ins Auge gefasst wurde.

Fotos des Ausfluges